Deutsch-französisches Graduierten-Colloquium
Deutsche und französische Doktoranden treffen sich jährlich am Frankreich-Schwerpunkt der Universität Stuttgart, um ihre Forschungsergebnisse auszutauschen. Die jährlich wechselnden Themen sind von breitem wissenschaftlichem Interesse und werden interdisziplinär diskutiert.
Ausschreibung 2011
Die Ausschreibung für 2011 des Graduierten-Colloquiums finden Sie in der rechten Spalte. Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2011.
Rückblicke
Politische Kommunikation: Von der klassischen Rhetorik zur Mediendemokratie
Vom 21. bis 23. Oktober 2010 widmete sich das Deutsch-französische Graduierten-Colloquium dem Thema „Politische Kommunikation“. Zielsetzung war es, aus der Perspektive verschiedener Disziplinen den Wandel politischer Kommunikation zu reflektieren: Steht die politische Kommunikation der Gegenwart mit ihren Metaphern, ihren Inszenierungstechniken und Werbestrategien in der Tradition der klassischen Rhetorik oder sind wir tatsächlich Zeugen eines Wandels, der Politiker durch die Eigenlogik der Medien zu gänzlich neuen Handlungsformen treibt?
Vom 21. bis 23. Oktober 2010 widmete sich das Deutsch-französische Graduierten-Colloquium dem Thema „Politische Kommunikation“. Zielsetzung war es, aus der Perspektive verschiedener Disziplinen den Wandel politischer Kommunikation zu reflektieren: Steht die politische Kommunikation der Gegenwart mit ihren Metaphern, ihren Inszenierungstechniken und Werbestrategien in der Tradition der klassischen Rhetorik oder sind wir tatsächlich Zeugen eines Wandels, der Politiker durch die Eigenlogik der Medien zu gänzlich neuen Handlungsformen treibt?
Mobilität: Von den Ursprüngen der Reiselust bis zu ihrem Ende in der vermessenen Welt war Thema des 5. Deutsch-französischen Graduierten-Colloquiums, das vom 29.-31. Oktober 2009 am Frankreich-Schwerpunkt des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart stattfand.
Arbeit in Frankreich und Deutschland: philosophische, literarische und soziologische Perspektiven – das Thema des vierten Graduierten-Colloquiums entsprach in besonderer Weise der interdisziplinären Ausrichtung des einladenden Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT), an dem der Frankreich-Schwerpunkt angesiedelt ist. In der Arbeit bewegt sich der Mensch paradigmatisch in den Wechselverhältnissen von Kultur und Technik. Zugleich zeigt sich hier, dass unser Weltverstehen und unsere Vorstellungen von Arbeit aus den Tiefenschichten der kulturellen Tradition gespeist werden. Neben dem historisch-interkulturellen Vergleich dieser Vorverständnisse beschäftigte sich das Colloquium mit der Frage, wie in Frankreich und in Deutschland die neue, hoch technisierte Arbeitswelt gestaltet wird.
Das dritte Graduierten-Colloquium 2007 beschäftigte sich mit dem Thema Die Zukunft der Demokratie im Angesicht neuer Herausforderungen. Klassische Konzepte wie Volkssouveränität, Gewaltenteilung, kritische Öffentlichkeit und Machttransparenz bilden die ideellen Grundlagen der heutigen westlichen Gesellschaften. Angesichts neuer Herausforderungen, zu denen die Globalisierung und die damit einhergehende Schwächung der Politik ebenso zählen wie der wissenschaftliche und technische Fortschritt oder die Ökonomisierung und die folglich veränderte Rolle des Bürgers und der Öffentlichkeit, stellt sich die Frage, ob überhaupt von allen bewertet und kritisch begleitet werden kann, was alle angeht.
Staat und Religion – Genese und Neuordnung eines strittigen Verhältnisses - dieses Thema wurde aus vergleichender deutsch-französischer Perspektive beim zweiten Graduierten-Colloquium 2006 diskutiert. Beide Länder sind hier historisch verschiedene Wege gegangen, doch die aktuellen Diskussionen um religiöse Symbole verweisen in beiden Gesellschaften auf ähnliche grundsätzliche Fragen. Historische, verfassungsrechtliche, philosophische und politikwissenschaftliche Analysen versuchen zu klären, ob Religion eher zur Integration oder zur Desintegration von Gesellschaften beitragen kann.
Das erste Graduierten-Colloquium fand 2005, im Jahr des 25jährigen
Bestehens der DVA-Stiftung statt. Das Thema lautete: Bildungsideale
und -politiken im Vergleich: kulturhistorische, philosophische und sozial-
wissenschaftliche Analysen. Die Doktoranden beschäftigten sich damit, wie
sich unterschiedliche historische und geistesgeschichtliche Wurzeln in jeweils verschiedenen Bildungsidealen niederschlugen und zu welchen bildungs-
politischen Ansätzen, zu welchen gemeinsamen Problemlagen und Lösungsversuche die verschiedenen Traditionen heute führen.
Bestehens der DVA-Stiftung statt. Das Thema lautete: Bildungsideale
und -politiken im Vergleich: kulturhistorische, philosophische und sozial-
wissenschaftliche Analysen. Die Doktoranden beschäftigten sich damit, wie
sich unterschiedliche historische und geistesgeschichtliche Wurzeln in jeweils verschiedenen Bildungsidealen niederschlugen und zu welchen bildungs-
politischen Ansätzen, zu welchen gemeinsamen Problemlagen und Lösungsversuche die verschiedenen Traditionen heute führen.
Kontakt
Frankreich-Schwerpunkt
Dr. Felix Heidenreich
Telefon +49 (0)711 68 58-41 49
Dr. Felix Heidenreich
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